CH06 in Riehen

Im Rahmen der CH06 fand in Riehen anfangs November eine Gebetswoche statt. „CH06“ ist eine Initiative von Schweizer Christen. Im Jahr 2006 soll die ganze Zeit, also 24 x 365 Stunden gebetet werden. Für die Schweiz, die Städte und Dörfer, für Regierung, Kirche, Gemeinden, etc. etc. Dieser Auftrag konnte Wochenweise übernommen werden. In der Woche 44 waren wir nun also dran – die jungen Christen von Riehen und Bettingen. „Schaffen wir es, die 168 Stunden zu füllen?“ das war wohl die häufigst gestellte Frage im Voraus – und eine gute Übung, Gott zu vertrauen. Wir richteten im Andachtsräumchen neben dem Pfarrershaus der Dorfkirche unser Raum ein. Ein Dekorationsteam bereitete den Raum so vor, dass man so richtig in Gottes Gegenwart katapultiert wurde, wenn man die Türe öffnete … Es war viel Platz für Kreativität vorhanden. Gebetsanliegen konnten an die Wände gepostet werden, Zeichnungen, Bastelobjekte etc. konnten aufgehängt werden. Eine Gitarre und Singbücher standen für Lobpreis bereit und an CD’s für den CD-Player fehlte es auch nicht.

Der Stundenraster füllte sich langsam, Stunde für Stunde war ein Erfolg. Und dann, der Eröffnungsevent in der Dorfkirche. Etwa 30 Teenies, Jugendliche und auch ältere nahmen teil. Der Gebetsstab wurde uns übergeben, die Verantwortlichen der Woche vorher beteten für uns, ein kleiner Input, Lobpreis, und dann kam die erste Stunde im Gebetsraum. Wir beteten gemeinsam. Was dann folgte? Eine Woche, in der jeder, der diesen Gebetsraum betrat, egal um welche Nachts- oder Tageszeit, ganz heftig gesegnet wurde. Ein Buch zeugt von den Geschichten, die da passierten. Es war einfach wunderbar. Vor Gott für unser Land, unser Dorf, unsere Regierungen, unsere Leiter einstehen. Aber auch nur dasitzen, über Riehen und Bettingen Wache halten, von Gott beschenkt werden, über Land und Leute sein Wort proklamieren, singen, rufen, schreien …
Ich lernte eine Begeisterung kennen, die ich beim Beten noch nie fühlte. Eine Stunde beten – wie soll ich denn diese Zeit füllen? Nun, du fängst an, und musst leider schon wieder aufhören, denn der nächste steht da und übernimmt. Auch wenn’s drei Uhr nachts ist. Es sei denn, du hast dir zwei, oder sogar drei Stunden reserviert, dann kannst Du Dich auch noch ein bisschen entfalten … ;-) Die Zeit verging ohne dass man es bemerkte! Und wer einmal war, der kam wieder – unser Gebetsraum erlebte keine (bekannte) unbesetzte Stunde!!! Praise the Lord.
Am Sonntag Abend fuhr dann eine Delegation nach Meisterschwanden im Aargau um den Gebetsstab zu überreichen und auch diese zu segnen, auf dass an anderen Orten in der Schweiz weitergebetet wird.
Hier wird natürlich trotzdem gebetet. Es wird derzeit geprüft, ob ein solcher Gebetsraum dauerhaft eingerichtet werden könnte, was ein allgemeiner Wunsch ist.

